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Archiv: Personen

Matthias Schweighöfer

Viele Schauspieler haben es geschafft, sich auch als Regisseur ein zweites Standbein aufzubauen. Matthias Schweighöfer gelang dieses Kunststück ebenfalls. Der überaus talentierte Mime gilt nicht nur als Frauenschwarm der in Komödien zu glänzen weiß, er hat sich auch im Charakterfach längst einen Namen gemacht. Schweighöfer überzeugt durch seine feinen Züge und die Nähe zum Publikum. Sein eigener Anspruch ist hoch und ebenso akribisch arbeitet er auch als Regisseur. Am 11. März 1981 in Anklam geboren, kann der Schauspieler bereits auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken.

Der Durchbruch gelang ihm mit dem Film »Soloalbum«. Weitere wichtige Rollen wie beispielsweise in den Streifen »Keinohrhasen« oder »Russendisko« sollten folgen. Sein Regiedebüt startete Schweighöfer mit dem Film »What a Man«. Schweighöfers neueste Arbeit vor und hinter den Kulissen führte zur Komödie »Schlussmacher«.

Seine anspruchsvollste Rolle spielte Schweighöfer sicherlich als Marcel Reich-Ranicki. Der biografische Film über das Leben des Literaturpapstes hallte lange nach und selbst die letzten Kritiker verstummten. Dennoch ist Schweighöfer auf dem Boden geblieben und ist sich für keine Aktion zu schade. So lief er nach einer verlorenen Wette beinahe nackt durch das Brandenburger Tor und sorgt damit für viel Begeisterung. Überhaupt verknüpft den Schauspieler sehr viel mit der deutschen Hauptstadt. Seine Berliner Schnauze in unverkennbar und seinen Wohnsitz hatte er ebenfalls lange Zeit in der Metropole.

Die Vielfalt des Lebens bekam Matthias Schweighöfer auch im privaten Bereich zu spüren. Nach 8-jähriger Beziehung ging im Jahre 2012 die Liebe mit der Regiesassistentin Angelika Schromm in die Brüche. Um die gemeinsame Tochter kümmern sich beide Elternteile scheinbar ohne Differenzen und immer wieder unterstreicht der Schauspieler die freundschaftliche Beziehung zu seiner Ex-Partnerin.

Daniele Negroni

Der Sänger Daniele Negroni ist für seine Fangemeinde nicht erst seit seinem guten Abschneiden bei »DSDS« der deutsche Justin Bieber. Zur Welt kam Negroni am 31.07.1995 im italienischen Arona. Ein Jahr später kam er mit seinem Bruder Enrico und seiner geschiedenen Mutter Renata nach Deutschland. Zunächst lebte der zukünftige Teenieschwarm bei seiner Familie, später in einer betreuten Wohngruppe im bayrischen Regensburg. Negroni hatte bereits im Kindesalter Interesse an der Musik, weshalb er neben der Schule Schlagzeug- und Gesangsunterricht erhielt. Später kam noch die Gitarre hinzu. Nach der Beendigung der Hauptschule begann Daniele Negroni eine Ausbildung zum Koch; er interessierte sich vor allem für die italienische Küche.

Die Lehre brach der Sänger 2012 allerdings ab, weil ihm die Teilnahme an der neunten Staffel »DSDS« aussichtsreicher erschien. Die Juroren bescheinigten Negroni großes Talent und sollten vom Publikum bestätigt werden. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Luca Hänni ging Daniele Negroni im Finale am 28.04.2012 mit 47,15 Prozent letztlich als Zweiter von der Showbühne. Negroni sang in der Finalshow den Song »Don’t Think About Me« aus der Feder von Dieter Bohlen. Aber schon lange vor dem Finale geriet das Nachwuchstalent mit den bunten Haaren in die Schlagzeilen, wobei sich öfter auch sein italienisches Temperament zeigte. So beleidigte er bei »DSDS« einen anderen Kandidaten und musste sich öffentlich dafür entschuldigen. Auch bekannte er sich dazu, bereits mit 13 Jahren mit Alkohol, Zigaretten und Diebstählen auffällig geworden zu sein. Er kann aber auch ganz zahm. So trägt er als Zeichen der Liebe und Dankbarkeit beispielsweise auf der rechten Brust ein Tattoo mit dem Bildnis seiner Mutter.

Der Sänger mit der rauen Stimme lebt heute in Nersingen, einer kleinen Gemeinde im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm und ist beim Label »Universal Music« unter Vertrag. Dort erschien nur zwei Wochen nach dem Finale die nächste Single »Absolutely Right«, eine weitere Auskopplung aus dem Album »Crazy« (Bohlen). Als Dank an die Fans (Napster-Fanpreis 2012, Bravo-Otto 2013) absolvierte Negroni Anfang 2013 eine Tour durch den deutschsprachigen Raum, an der auch der Erstplatzierte Luca Hänni teilnahm. Im April 2013 erschien außerdem das zweite Studioalbum von Daniele Negroni mit dem Titel »Bulletproof«.

Lukas Podolski

Fußballstar Lukas Podolski gilt als echter Musterprofi und spielt derzeit bei Arsenal London in der Englischen Premier League. Der Sohn polnischer Einwanderer wurde am 4. Juni 1985 in Gliwice geboren und konnte sich bereits mit 18 Jahren einen Stammplatz in der Fußball Bundesliga sichern. Dabei wurde er zum absoluten Publikumsliebling beim 1. FC Köln, weil Podolski trotz zahlreicher besserer Angebote immer wieder für seinen Lieblingsverein auflief. Obwohl die Teilnahme an internationalen Wettbewerben mit dem 1. FC Köln nicht greifbar war, ließ es sich Lukas Podolski nicht nehmen, für seinen Club auf Torejagd zu gehen. Auch der Gang in die 2. Bundesliga wurde von Lukas Podolski begleitet und aufgrund von 24 Toren des Ausnahmetalents in 30 Spielen gelang dem 1. FC Köln der direkte Wiederaufstieg.

Nachdem die Kölner nach einer schlechten Saison erneut in die Zweitklassigkeit abrutschten, hatte Lukas Podolski keine Wahl mehr. Der Stürmer musste schließlich auch an seine Karriere in der deutschen Nationalmannschaft denken und ein Engagement in der 2. Bundesliga wäre dabei nicht förderlich. Zur Saison 2006/2007 wechselte er deshalb zum FC Bayern München. Unter Tränen gab er seinen Abschied bekannt und das Kölner Publikum konnte diesen Schritt durchaus nachvollziehen. Aufgrund vieler Verletzungen konnte sich Podolski bei den Bayern nur bedingt durchsetzen und während seiner dritten Saison bei den Bayern entschloss sich Podolski dazu, erneut für den 1. FC Köln aufzulaufen. Aus sportlicher Sicht konnte der Club dem Stürmer nur wenig Perspektiven bieten. Wiederum stieg Köln nach drei Jahren in die Zweitklassigkeit ab und Podolski nahm ein Angebot von Arsenal London wahr.

Der Fußballstar ist für seine Geradlinigkeit auf und neben dem Platz bekannt und führt ein skandalfreies Leben mit seiner Frau Monika. Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn, der 2008 zur Welt kam. Seine Liebe zum 1. FC Köln ist ungebrochen und es ist nicht ausgeschlossen, dass Lukas Podolski zum Ende seiner Karriere hin an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren wird.

Taylor Lautner

Taylor Lautner ist den meisten seiner Fans als muskelbepackter Werwolf aus den Filmen der »Twilight«-Saga bekannt. Doch seine Karriere vor der Kamera begann schon wesentlich früher.

Geboren wurde Taylor 1992 im US-amerikanischen Grand Rapids in Michigan. Im Alter von zehn Jahren zog er mit seiner Familie – seinen Eltern und seiner jüngeren Schwester Makena – nach Los Angeles.

Zunächst interessierte er sich neben der Schauspielerei vor allem für Kampfsport, insbesondere für Karate. Er nahm an zahlreichen Wettkämpfen teil und gewann sogar diverse Preise, beispielsweise als Sieger der Junior-Weltmeisterschaften.

Seine ersten Erfolge im Filmgeschäft feierte er bereits 2001, als er im Fernsehfilm »Shadow Fury« mitspielte. Weitere Rollen folgten, doch den Durchbruch erzielte er 2008 in der Rolle des Jacob Black in der Verfilmung von Stephenie Meyers weltweit erfolgreichem Bestseller »Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen«. Auch in den Fortsetzungsfilmen »New Moon«, »Eclipse« und »Breaking Dawn« verkörperte Taylor den attraktiven Wolfsmenschen.

Aktuell ist er an der Seite von Adam Sandler im Kinofilm »Kindsköpfe 2« zu sehen. Währenddessen laufen schon die Dreharbeiten zu seinem neuen Film, »Tracers«. Seine Schauspielkollegin Marie Avgeropoulos, an deren Seite er in diesem Film spielt, scheint es ihm auch privat angetan zu haben: Die beiden wurden Hand in Hand bei privaten Ausflügen in New York beobachtet.

Ein zweites Standbein hat sich Lautner als Model aufgebaut: Er war unter anderem in einer Kampagne der Marke Bench zu sehen.

Verona Pooth

Verona Pooth wurde 1968 als Tochter eines Deutschen und einer Bolivianerin geboren. Sie wuchs in Hamburg auf und begann dort Mitte der 80er Jahre, als Model zu arbeiten. Im Jahr 1990 war sie Teil der Band Chocolate, die mit »Ritmo de la Noche« einen echten Sommerhit landete.

Noch unter ihrem Geburtsnamen Verona Feldbusch wurde sie ab 1996 durch TV-Sendungen wie »Peep!« auf RTL 2 und »Veronas Welt« bei RTL bekannt. Schlagzeilen machte sie außerdem durch ihre Ehe mit Dieter Bohlen. Die beiden heirateten im Mai 1996 in Las Vegas, trennten sich aber bereits vier Wochen später wieder und ließen sich schließlich ein Jahr später scheiden.

Die Beziehung zu Dieter Bohlen sorgte dafür, dass der Name Verona Feldbusch in Deutschland innerhalb kürzester Zeit sehr bekannt wurde. Ihr Image als hübsche junge Frau, die nicht übermäßig intelligent ist, pflegte sie daraufhin auch in mehreren Werbespots, die schnell Kultstatus erlangten.

Im Jahr 2000 lernte Verona Feldbusch den damaligen Studenten und späteren Unternehmer Franjo Pooth kennen. Die beiden heirateten im Mai 2004 in Wien, schon acht Monate vorher hatte sie ihren gemeinsamen Sohn zur Welt gebracht. Im Juni 2011 brachte Verona, die bei der Hochzeit den Namen ihres Mannes angenommen hatte, den zweiten Sohn des Paares zur Welt.

Zu diesem Zeitpunkt war Franjo Pooth bereits wegen Untreue, fahrlässiger Insolvenzverschleppung und anderer Vergehen zu einem Jahr Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 100.000 Euro verurteilt worden. Der Prozess folgte auf die Insolvenz seiner Firma Maxfield, für die er auch bei gemeinsamen Fernsehauftritten geworben hatte.

Nina Dobrev

Jungschauspielerin Nina Dobrev gibt sich nach der Trennung von Kollege Ian Somerhalder im Mai 2013 selbstbewusst und will sich nicht durch eine Beziehung definieren lassen. Erst einmal will der »Vampire Diaries«-Star jetzt seine innere Mitte finden und twittert fleißig Fotos von sich sowie Statements zum Thema Yoga. Mit Yoga nämlich hält sich die hübsche Brünette bei den anstrengenden Dreharbeiten fit und träumt sogar von einer eigenen Yoga-Schule.

Nina Dobrev wurde 2009 mit der Hauptrolle der Elena Gilbert in der US-Mystery-Serie »Vampire Diaries« schlagartig berühmt und gewann einen der begehrten »Teen Choice Awards«. Geboren wurde die zierliche Schauspielerin mit dem erfrischenden Lachen 1989 in Bulgarien. Schon mit zwei Jahren zog sie mit ihren Eltern ins kanadische Toronto, wo ihr Dad Arbeit als IT-Fachmann fand und ihre Mutter als Künstlerin arbeitete. Nach Highschool und College bewies Nina, dass sie nicht nur sehr hübsch, sondern auch schlau ist und studierte an der Uni Soziologie. Doch bald lockten Modeljobs, Auftritte in Fernsehspots sowie kleine Serienrollen und aus der Studentin wurde die Nachwuchsschauspielerin Nina Dobrev. In Kanada lebt der Jungstar längst nicht mehr, sondern derzeit am Serien-Drehort in Atlanta, Georgia.

Mittlerweile hat Nina Dobrev neben ihrer Arbeits fürs Fernsehen den Sprung auf die große Leinwand geschafft und ergatterte unter anderem eine Rolle neben Emma Watson in »Vielleicht lieber morgen« (2012).

Melanie Müller

Wenn Melanie Müller ein Date hat, dann erscheint die Kandidatin der TV-Show »Der Bachelor 2013« prinzipiell ohne Unterwäsche zur Verabredung. So plaudert es die dralle Wasserstoffblondine aus Sachsen in Interviews unverblümt aus und hatte damit bei »Bachelor« Jan Kralitschka einigen Erfolg: Immerhin kam die von Fans und Freunden »Melli« genannte Tierfreundin (mehrere Hunde und Katzen) mit dieser schlüpfrigen Taktik auf Platz 3. Mittlerweile hat sich das frühere Erotik-Model zur Geschäftsfrau gemausert und verkauft sexy Dessous, Sexspielzeug und Kondome im eigenen Internet-Shop.

Wer sich die freizügige TV-Blondine heute anschaut, wundert sich über ihre bürgerliche Herkunft. Als brave Metzgerstochter im sächsischen Oschatz 1988 im Sternzeichen Zwilling geboren, absolvierte Melanie Müller zunächst erfolgreich eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau. Noch heute kocht die später als Erotikstar und Pornodarstellerin Scarlet (auch: Cataleya) Young bekannt gewordene Melanie gerne mit ihrem Papa daheim in Grimma Leipziger Allerlei. In Leipzig hat die TV-Celebrity, die unter anderem in Formaten wie »Cash Crash« und »Pool Champion« den Zuschauern sexy einheizte, eine eigene kleine Wohnung. Die teilt die frischgebackene Sexshop-Betreiberin mit einer umfangreichen Dildo-Sammlung und scharenweise Hello Kitty-Plüschtieren. Ein Mann hat im Leben der vielbeschäftigte Melanie derzeit keinen Platz, wie sie nicht nur Caroline Beil beim »perfekten Promi Dinner« verriet. Zum Trost hat sexy Melli gute Freundinnen wie »Kollegin« Gina-Lisa Lohfink.

Britney Spears

Die Sängerin Britney Spears kann nun wahrlich auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Bereits mit 18 Jahren landete Sie mit »Baby One More Time« ihren ersten großen Hit und setzte damit zum großen Höhenflug an. Zusammen mit Justin Timberlake war sie bereits als Kind auf dem Bildschirm zu sehen, als sie im Mickey Mouse Club für gute Laune bei den jungen Zuschauern sorgte.

Die 1981 in McComb Mississippi geborene Sängerin musste allerdings auch die Schattenseiten des Ruhms kennenlernen. Viele persönliche Abstürze waren die Folge und die Boulevardpresse war gespickt mit peinlichen Fotos des Stars. Immer wieder schien es neue negative Höhepunkte zu geben und ein Ende der Entwicklung war nicht in Sicht. Viele Comebackversuche scheiterten und zurück blieb lediglich der denkwürdige Auftritt bei den MTV Video Music Awards. Der Zungenkuss mit Stilikone Madonna sorgte weltweit für Furore und brachte Spears zumindest kurzzeitig in die Schlagzeilen zurück.

Aus der Ehe mit Kevin Federline resultierten zwei Söhne. 2006 wurde die Ehe geschieden und ein Streit um das Sorgerecht entbrannte. Nach mehreren Eskapaden wurde Spears 2008 entmündigt. Ihr Vater wurde daraufhin als Vormund eingesetzt. Inzwischen hat Britney Spears den freien Fall aber stoppen können. Erfolgsproduzent Will.i.am brachte den einstigen Megastar wieder an die Spitze der Charts. Der Hit »Scream & Shout« wurde zum Ohrwurm und weitere gemeinsame Projekte sind in Planung. Britney Spears wohnt derzeit mit ihren Söhnen in Los Angeles und ist nach der Trennung von Jason Trawick wieder Single.

Cro

Der Rapper Cro ist bekannt für seine Auftritte in Pandamaske sowie seinen eigenen Musikstil »Roap«, einer Mischung aus Rap und Pop. Der 1990 als Carlo Waigel in Aalen geborene Künstler präsentiert sich als freundlicheres und massentauglicheres Gegenphänomen zu den harten Skandalrappern, mit denen die deutsche Hip-Hop-Szene oft in Verbindung gebracht wird. Nebenbei vertreibt der Musiker und Produzent ein eigenes Modelabel namens »vio vio«.

Schon seit frühester Jugend Hobbymusiker, arbeitet Cro nach abgeschlossener Ausbildung zum Mediengestalter zunächst unter anderem als Cartoonist bei der Stuttgarter Zeitung. 2011 kommt er auf Empfehlung des Rappers Kaas bei dem Stuttgarter Independent-Label »Chimperator Productions« unter Vertrag. Ende des Jahres wächst sein Bekanntheitsgrad schlagartig, als das selbst produzierte Muskivideo zu »Easy« innerhalb kürzester Zeit mehrere Millionen Clicks auf Youtube verbucht. Beginn 2012 folgt der Vertrag mit »Universal Music Publisher« und, nachdem »Easy« im Sommer Goldtstaus erreicht, auch das Nummer-1-Album »Roap«. Ende 2012 wird Cro der Bambi in der Kategorie »Pop National« verliehen. Kurz darauf lüftet der Musiker auch das erste Mal seine Pandamaske und zeigt sich in Begleitung seiner Freundin Amanda. 2013 erhält der Rapper den Echo und schafft mit »Whatever« seinen ersten Nummer-1-Hit in den deutschen Singlecharts. Hip-Hop-Kollege Jan Delay sieht in Cro »die Zukunft von Deutschrap«.

Der Musikstil Roap

Als »Roap« bezeichnet der Künstler Cro seinen eigenen Musikstil, einer Mischung aus Rap und Pop. Eingängige Melodien und deutscher Sprechgesang wechseln sich ab, wodurch seine Musik an Gruppen wie die »Fantastischen 4« oder die »Beginners« erinnert. Textlich dreht es sich bei dem selbsternannten »King of Roap« Cro hautsächlich um Sommer, Sonne und Mädchen gespickt mit der obligatorischen Portion Eigenlob. Weder Gangster- noch Studentenrapper, bezeichnet Cro seine Musik auch als »Gute-Laune-Rap«. Das ebenfalls »Roap« genannte Debutalbum des Künstlers schaffte es an die Spitze der deutschen und österreichischen Charts.

Die Pandamaske

Sei 2011 ist die Pandamaske das Markenzeichen des Rappers Cro, der sich bei Auftritten und Interviews nie ohne präsentiert. Sie fungiert als niedliche Persiflage auf die Totenkopfmaske, mit der Skandalrapper Sido bekannt wurde. Cro distanziert sich dadurch optisch und musikalisch von bestimmten Mitgliedern der Deutschrap-Szene, deren Texte sich oft durch Obszönitäten und öffentliche Rivalitäten auszeichnen. Außerdem währt die Maske die Anonymität des Künstlers, was er laut eigenen Angaben sehr schätzt. Zu dem Wirbel um seine Identität passt auch, dass bei der Echoverleihung 2012 wohl nicht Cro selbst, sondern ein Doppelgänger unter der Maske auftrat. Seit 2012 kursiert ein angebliches Bild des Künstlers ohne Maske im Internet, und Ende des Jahres zeigte er sich das erste Mal unmaskiert bei einer Preisverleihung.

Anthony Hopkins

Anthony Hopkins gehört sicherlich zu den bekanntesten Schauspielern der Welt. Der gebürtige Waliser ist ein Darsteller der alten Schule und kann auch ohne Worte durch sein Mienenspiel überzeugen. Viele Zuschauer reduzieren den 1937 in Port Talbot geborenen Mimen lediglich auf seine Rolle als Hannibal Lecter in dem wohl bekanntesten Horrorstreifen unserer Zeit »Das Schweigen der Lämmer«. Tatsächlich bekam Hopkins für diese eindrucksvolle Darstellung den Oscar, doch unzählige weitere Auszeichnungen zeigen auf, dass der Schauspieler auch in anderen Rollen brillieren kann.

So folgten für die Filme »Was vom Tage übrig blieb«, »Amistad« und »Nixon« drei weitere Nominierungen für den begehrten Academy Award. Auf eine derartige Erfolgsbilanz können nur wenige Darsteller zurückblicken und Hopkins sorgt mit seiner geheimnisvollen Aura noch immer für faszinierte Mienen beim Publikum.

In der Öffentlichkeit ist Hopkins eher selten zu sehen und sein skandalfreies Leben bietet wenig Anlass zu Spekulationen. Dabei kann Hopkins auf ein bewegtes Privatleben zurückblicken und ist bereits zum dritten Mal verheiratet. Seit 2003 lebt Stella Arroyave an seiner Seite, obwohl er erst im Jahr davor die Scheidung von Jennifer Lynton abwickeln konnte. Anthony Hopkins lebt in Los Angeles und hat mit seiner ersten Frau eine Tochter. Über einen Stern auf dem Walk of Fame durfte sich Hopkins 2003 ebenfalls freuen.