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Archiv: Personen

Anne Hathaway

Der Weltstar Anne Hathaway wurde 1982 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren. In der Fernsehserie »Sechs unter einem Dach« sammelte Hathaway erste Schauspielerfahrungen und es wurde der Grundstein für eine beeindruckende Karriere gelegt. Durch ihre Rolle in der romantischen Komödie »Plötzlich Prinzessin« wurde die Mimin im Jahr 2001 einem breiteren Publikum bekannt und sorgte durch ihr gefühlvolles Spiel für Furore. Auch die Fortsetzung konnte einige Jahre später an die Erfolge des Erstlings anknüpfen. Anne Hathaway spielt oft sehr verletzliche Charaktere, die dennoch mit einem unverwechselbaren Charme glänzen können. Die taffe Schauspielerin hat es geschafft, sich auf dem Olymp von Hollywood festzusetzen und ist inzwischen ein äußerst gefragter Star.

Verbiegen lässt sich die Schauspielerin von der Traumfabrik nicht. So kehrte sie dem römischen Katholizismus nach dem Coming Out ihres Bruders den Rücken, weil die Haltung der Kirche zur Homosexualität nicht ihren Prinzipien entspricht. Hathaway ist für ihre Bodenständigkeit bekannt und vielleicht kommt sie genau deshalb bei den Zuschauern so gut an.

Für ihre großartige Kunst wurde Hathaway bereits mit Preisen überhäuft. 2013 gewann sie für ihre Nebenrolle in »Les Misèrables« den Oscar, sowie den Golden Globe. Ihr außergewöhnliches Mienenspiel als Lureen Twist in »Brokeback Mountain« ist ebenfalls unvergessen und blieb vielen Filmfreunden in Erinnerung. Bereits 2009 war sie als beste Hauptdarstellerin im Film »Rachels Hochzeit« für die begehrte Trophäe nominiert. Moderieren kann die sympathische Hollywoodschönheit ebenfalls. Mit 28 Jahren präsentierte sie zusammen mit Schauspielkollege James Franco die Oscarverleihung und war damit die jüngste Moderatorin in der Geschichte der Academy Awards.

Auch privat ist die Schauspielerin auf Erfolgskurs. Nach fünfjähriger Beziehung heiratete sie 2012 ihren Partner Adam Shulman.

Angelina Jolie

Angelina Jolie zählt heute zweifelsohne zu den beliebtesten, bekanntesten und bestbezahlten Schauspielerinnen Hollywoods. Geboren 1975, wächst sie weitgehend ohne ihren Vater, Oscarpreisträger Jon Voight, auf. Ihr Leinwanddebut gibt sie bereits 1982 an der Seite ihrer Eltern, ihre erste große Rolle spielt sie in dem Low-Budget-Film »Cyborg II« 1993. Einen Golden Globe erhält die Schauspielerin 1998 für die Filmbiographie »Wallace«, der zweite folgt ein Jahr später für »Gia – Preis der Schönheit«. Gelobt wird auch Jolies Performance in »Leben und Lieben in L.A.«, Anerkennung in Form eines Oscars erfährt sie dann 1999 für ihre Rolle in »Durchgeknallt«. Der internationale Durchbruch gelingt vor allem 2001 durch den Kassenerfolg »Lara Croft: Tomb Raider«, es folgen weitere Blockbuster wie »Mr. & Mrs. Smith« (2005), sowie »The Tourist« (2010). 2011 kommt ihr Regiedebut, das Kriegsdrama »In the Land of Blood and Honey« in die Kinos.

Seit ihren großen Kinoerfolgen wird Angelina Jolies Leben abseits der Leinwand von der internationalen Klatschpresse ausführlich dokumentiert. Sie ist heute auch bekannt für ihr humanitäres Engagement im Rahmen ihrer Rolle als Sonderbotschaftin der UN-Flüchtlingskommission, sowie für ihr turbulentes Privatleben: Nach gescheiterten Ehen mit Jonny Lee Miller und Billy Bob Thornton ist sie aktuell mit Schauspielerkollege Brad Pitt liiert, mit dem sie drei Adoptiv- und drei eigene Kinder großzieht. Durch die Presse ging auch die Mitteilung, Angelina Jolie habe sich einer beidseitigen Masektomie unterzogen.

Alicia Keys

This girl is on fire. Dies traf bereits 2001 – als sie ihren weltweiten Durchbruch schaffte – auf Alicia Keys zu. Mit »Fallin’« positionierte sich die New Yorkerin als angesehene R&B- und Soul-Sängerin und machte sich vor allem ihre Klavierausbildung zunutze. Die mittlerweile 32-Jährige ist mit dem Produzenten Swizz Beat verheiratet und hat mit ihm einen Sohn. Die Ehe scheint glücklich zu verlaufen, Affären sind nicht bekannt. Dem scheint sich auch ihr Äußeres anzupassen, das alles andere als extravagant, sondern eher traditionell daherkommt. Hübsch, aber ohne Tattoos oder Ähnlichem. Wenn Alicia Keys mit solchen gesehen wird, dann sind dies temporäre für besondere Anlässe wie Video-Drehs oder öffentliche Veranstaltungen. Skandale sind bei ihr dementsprechend ebenso Fehlanzeige, was ihren weitgehend makellosen Ruf im Showbiz auch nach nun 12 Jahren in der Öffentlichkeit aufrechterhält. Ihre Beständigkeit zeigt sich ebenso in ihrem Wohnort, der noch immer Manhattan, New York lautet. All dies lässt für die nähere Zukunft keine größeren Skandale und Einbrüche der Karriere Alicia Keys‘ erwarten. Wahrscheinlich ist daher: This girl stays on fire …

Al Pacino

Durch seine Auftritte in unzähligen Filmklassikern erfreut sich der amerikanische Schauspieler und Regisseur Al Pacino heute großer internationaler Beliebtheit. Seine intensive, auch als »overacting« bezeichnete Art der Charakterdarstellung wird von Kritikern sehr geschätzt und im Laufe seiner langen Karriere erhielt der Schauspieler zahlreiche Auszeichnungen, darunter 8 Oscarnominierungen.

1940 geboren, wächst der italienischstämmige Al Pacino in einfachen Verhältnissen in der Bronx, New York City, auf. An der Schauspielschule »Actors Studio« kann er sich mit Anfang zwanzig endlich seiner frühen Leidenschaft, dem Theater, widmen. Bereits 1969 erhält er einen »Tony Award« für seine erste Broadway-Performance. Der Durchbruch in der Filmwelt inklusive Oscarnominierung gelingt 1972 für seine Darstellung des Michael Corleone in »Der Pate«, eine Rolle, für die sich der Jungschauspieler gegen einige etablierte Größen durchsetzt. Es folgen zahlreiche Auftritte in Klassikern wie »Hundstage« (1975), »Scarface« (1983), sowie »Der Pate II« (1974) und »Der Pate III« (1990). Seinen ersten Oscar gewinnt er 1993 für den Film »Der Duft der Frauen«. Herausragende Kritiken sowie einen Golden Globe erhält Al Pacino auch zehn Jahre später für seine Performance in der Miniserie »Angels in America«. Neben seiner Leinwandkarriere bleibt der Schauspieler dem Theater immer treu und ist regelmäßig auf der Bühne zu sehen. 2012 veröffentlicht er außerdem seinen bereits dritten selbstgedrehten Film namens »Wilde Salomé«.

Al Pacino war nie verheiratet, aber er hat drei Kinder, darunter Zwillinge mit der Schauspielerin Beverly D’Angelo.

Adele

Ob Adele beim Blick in den Spiegel denkt, »Someone like you« gibt es nicht so oft auf der Welt? Mit diesem Titel nämlich hat die 1988 in London geborene, nun aber in Brighton lebende Britin 2011 weltweiten Erfolg gehabt. Dass Erfolge wie dieser inklusive der Entgegennahme von Trophäen wie den Grammy, Golden Globe oder Oscar negative Auswirkungen auf einen Künstler haben können, ist durch zahlreiche Beispiele belegt. Dass auch Adele zu jenen gehört, scheint sich in den letzten Jahren immer mehr zu bewahrheiten. Skandale wie das Zeigen ihres Stinkefingers bei den 2012er Brit Awards oder ein angebliches Sex-Tape sorgten für reichlich Wirbel und bescherten der beruflich so geschätzten Jazz-, Soul-, R&B- und Pop-Sängerin reichlich negative Reputation. Vielleicht trägt ja ihr im September 2012 geborener Sohn dazu bei, dass sich die Sängerin wieder etwas mehr darauf besinnt, wo ihre Stärken liegen. Jene Stärken, die Adele an der BRIT School for Performing Arts bis 2006 durch harte Arbeit erlernt und immer weiter ausgeprägt hat.

Zusammen mit ihrem Verlobten Simon Konecki kümmert sie sich zurzeit um das gemeinsame Kind und plant die Hochzeit, ohne jedoch die Musik aus den Augen zu verlieren. Zudem schreibt Adele im Moment an einem Kinderbuch – ein Projekt, das stark an Madonna erinnert.

Harrison Ford

Die »Indiana Jones Filmreihe« gehört zu den größten Erfolgen der Traumfabrik und ein Darsteller konnte diesen Blockbustern seinen Stempel aufdrücken: Harrison Ford gilt als einer der besten Schauspieler in Hollywood. Dabei sind es die ganz einfachen Mittel, mit denen Ford sein Publikum immer wieder fesselt. Bei ihm vereint sich eine sympathische Ausstrahlung mit einer smarten Optik und selbst in den reiferen Jahren schafft es Harrison Ford noch immer, die Herzen der Damenwelt zu erobern.

Harrison Ford wurde am 13. Juli 1942 in Illinois, Chicago geboren. Sein Talent war ihm wohl in die Wiege gelegt, denn bereits sein Vater arbeitete als Schauspieler. Dennoch konzentrierte sich Ford zunächst einmal auf einen bodenständigen Job. Als Tischler in einer Schreinerei verdiente er seine Brötchen. Nach mehreren kleineren Rollen gelang ihm mit der »Krieg der Sterne-Trilogie« der ganz große Durchbruch. Seine Figur des Han Solo hat längst Kultstatus erreicht und viele Genrefans verbinden den klassischen Science-Fiction-Film noch immer mit diesem Megahit.

Auch als Charakterdarsteller weiß Harrison Ford zu überzeugen. In »Schatten der Wahrheit« führte er beispielsweise ein Doppelleben und schaffte gekonnt den Spagat zwischen einem treusorgenden Ehemann und einem eiskalten Mörder.

Im privaten Bereich schlägt der Schauspieler eher ruhigere Töne an. Seit dem Jahr 2002 ist er mit seiner Kollegin Calista Flockhart liiert. Flockhart ist selbst ein Star und wurde durch ihre Rolle der Ally McBeal in der gleichnamigen Serie weltbekannt. Am 15. Juni 2010 gab sich das Paar in Santa Fe das Ja-Wort. Harrison Ford scheint angekommen zu sein und bringt ein wenig Normalität nach Hollywood.

Meryl Streep

Dass Meryl Streep bisher dreimal den Oscar gewonnen hat, ist schon beeindruckend. Noch viel bemerkenswerter ist jedoch die Tatsache, dass Streep bereits 17-mal für diesen wichtigsten Preis der Filmbranche nominiert war. Dieses Kunststück gelang noch keiner Schauspielerin und das spricht natürlich für die zahlreichen Vorzüge der talentierten Darstellerin.

In Summit, New Jersey erblickt Meryl Streep 1949 das Licht der Welt und es sollte eine große Karriere folgen. Mit kleineren Rollen am Theater ging alles los, ehe Streep mit dem TV Mehrteiler »Holocaust« der erste größere Coup gelang. Ihre vielleicht wichtigste Rolle spielte die mit dem Ehrendoktor der Princton University ausgezeichnete Schauspielerin wahrscheinlich im Drama »Jenseits von Afrika«. Die eiserne Lady lässt sich nicht aufhalten und kann in jede Rolle schlüpfen.

Dabei darf die Schauspielerin auch auf deutsche Wurzeln verweisen. Ihre Ururgroßeltern stammen aus Loffenau, welches im württembergischen Raum liegt. Im privaten Bereich musste Meryl Streep einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen, als ihr Partner John Cazale einem Knochenkrebsleiden erlag. Seit 1976 war sie mit Cazale zusammen und bis zu seinem Tod 1978 pflegte sie ihren Partner, der ebenfalls als Schauspieler arbeitete. Meryl Streep hält ihr Privatleben komplett unter Verschluss. Eine willkommene Ausnahme im redseligen Hollywood. Sie ist seit 1978 mit Don Gummer verheiratet lebt mit ihm und den vier Kindern in New York.